erleben, staunen, begreifen

Wahrnehmung zum Anfassen


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Was wir wahrnehmen ist nicht immer wahr.

Mal ehrlich – hätten Sie gewusst, dass es einen Raum gibt, in dem Menschen ohne technische Tricks vom Riesen zum Zwerg werden? Oder, dass Sie binnen Sekunden verlernen, einen Basketballkorb zu treffen, obwohl Sie es gerade noch mit Leichtigkeit beherrschten? Die Hintergründe können Sie im
turmdersinne selbst ausprobieren. Hier erfahren Sie auch, warum die Zunge nur wenig zum Schmecken beiträgt und dass zwei Augen mehr sehen, als nur zwei Abbilder der Welt. Im turmdersinne erfahren Sie, warum die Zunge nur so wenig zum Schmecken beiträgt und dass zwei Augen mehr sehen als nur zwei Abbildungen der Welt. Sie hören von folgenschweren Entscheidungen des Gehirns und magischen Tonleitern, sehen Stereo, wandernde Häuserschluchten und noch vieles mehr!
 

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Kritisch hinterfragt: Sind unsere Sinne unfehlbar?

Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für das alltägliche Leben?

Nichts ist uns so vertraut wie unsere Sinne. Würden Sie auf den Gedanken kommen, in Frage zu stellen, was Sie am eigenen Leib erlebt haben und worauf Ihre festesten Überzeugungen gründen?

Und dennoch: Über die bekannten optischen Täuschungen hinaus gibt es eine Vielzahl von Phänomenen, die alle unsere Sinne betreffen, sie herausfordern, zu besonderen Leistungen anregen oder sogar in die Irre führen. Das Spannende dabei ist: Gerade die Fehlleistungen unseres Wahrnehmungsapparats führen uns zu erstaunlichen Erkenntnissen und zeigen uns wie unser Gehirn und die Sinne arbeiten. Da kann man ganz schön ins Staunen kommen! Lassen Sie sich überraschen!


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Aufgaben & Ziele

Der turmdersinne versteht sich ausdrücklich als Erlebnisaustellung und Museum zum Anfassen, das kein losgelöstes Faktenwissen präsentiert, sondern durch die Initiative und Aktivitäten seiner Besucher Lernen durch Erfahrung ermöglicht. Mit diesem Konzept greift der turmdersinne auf aktuelle Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften zurück und stellt Exponate bereit, die zwar gelegentlich die Sinne verwirren, dadurch aber besonders zum Nachdenken anregen.

(Natur-)Wissenschaftliche Erkenntnisse aus Wahrnehmungsforschung, Psychologie und Hirnforschung werden für die Besucherinnen und Besucher be-greifbar gemacht. Die "Wahrnehmung am eigenen Leib" ist dabei sowohl Inhalt als auch Methode.

Als "Take-Home-Message" scheint bei vielen Exponaten ein Grundprinzip der Wahrnehmungsforschung durch: Wahrnehmung ist ein aktiver Prozess. Menschen haben Erlebnisse, machen Erfahrungen und ziehen daraus Schlüsse – die meisten sogar unbewusst. Aus diesen Schlüssen – wahr oder falsch – formen wir unser Weltbild, also das, was wir für wahr halten.

All dies führt zu dem Grundgedanken des turmdersinne: Durch die Erfahrung der eigenen Täuschbarkeit in wissenschaftlich fundierten Wahrnehmungsexperimenten wird das kritische Denken geschult und gefördert. Wer seine eigene Wahrnehmung differenziert betrachten kann, bewertet eigene Erfahrungen im Alltag letztlich neu.

In dieser Form ist das Konzept und dessen Umsetzung bundesweit beispielhaft und einmalig.

Der turmdersinne heißt alle Altersgruppen willkommen! Empfohlen wird ein Mindestalter von 7 Jahren. Auch Familien und Kinder in Begleitung haben nach unserer Erfahrung Freude und Vergnügen an einem Besuch im turmdersinne.


Ehemalige Konzeptbroschüre

Eine Broschüre mit dem inhaltlichen Konzept des turmdersinne in der Projektierungsphase (vgl. Entstehungsgeschichte) können Sie hier als pdf-Datei herunterladen. Sie wurde vor Eröffnung des Museums erstellt und umreißt den inhaltlichen Ansatz und die ursprüngliche Intention der Initiatoren, die letztlich zur Realisierung und am 15. März 2003 zur Eröffnung des turmdersinne führten.

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turmdersinne
Inhaltliches Konzept
1999, 3. Auflage

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turmdersinne
Inhaltliches Konzept
1999, 3. Auflage

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